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Sehenswertes in Iran

Yadz

Die Geschichte der Provinzhauptstadt Yazd beginnt vor 3.000 Jahren, weswegen sie eine der ältesten Städte der Welt ist.

Sie war ein sehr wichtiger Ort für den Zoroastrismus, der die Religion dieses Landes während 4 Jahrhunderten vor der Eroberung durch die Araber war, auch danach erhielt sich der Glaube und es wurde Tribut dafür bezahlt, erst langsam setzte sich der Islam durch. Der wichtigste Ort für die Gläubigen dieser Religion ist der Feuertempel, dessen Flamme seit dem 5. Jahrhundert vor Christus unermüdlich brennt.

Auch Marco Polo besuchte diese Stadt, die Händler verwandelten sie in eine der aktivsten Städte entlang der Seidenstraße.

Sie liegt zwischen den  Wüsten Dascht-e Kavir und Dascht-e Lut. In ihrer Altstadt sind alle Mauern aus Lehm und die Dächer sind voller Windtürme oder Badgire, die den Wind und die Luftströmungen einfangen und auf natürliche Weise die Räume der Häuser kühlen sowie auch die Wasserspeicher der Qanats, der unterirdischen Kanäle, die Wasser aus den fernen Bergen in die Stadt bringen - Details über dieses geniale Bewässerungssystem erfährt man im Museum des Wassers.

Der Amir-Chakhmagh-Komplex befindet sich im Herzen der Stadt und zeigt eine spektakuläre dreistöckige Fassade voller symmetrischer Bögen. Er beherbergt den Basar, eine Moschee und eine Konditorei.

Die Jameh-Moschee oder Freitagsmoschee wurde im 15. Jahrhundert erbaut, sie hat einen spektakulären Eingang im Azari-Stil, flankiert von schlanken, 50 Meter hohen Minaretten, die mit Kacheln verkleidet sind, auf denen die blaue Farbe dominiert.  Die Kuppel und der Mihrab sind ebenfalls mit Mosaiken mit floralen Motiven und Fragmenten von Kalligraphie verziert.

Der wunderschöne Dolatabad-Garten wurde im 18. Jahrhundert nach dem Modell des persischen Gartens errichtet, er ist symmetrisch und beherbergt einen Pavillon im traditionellen iranischen Architekturstil, vor ihm liegt ein großer Teich, an dessen Seiten sich Zypressen erheben sowie der mit 33 Metern höchste Windturm des Landes.

Die Türme des Schweigens stehen außerhalb der Stadt. Sie waren die Friedhöfe der Anhänger des Zoroastrismus, die Leichname als so unrein ansahen, dass man sie weder unter der Erde aufbewahren, noch ins Wasser oder ins Feuer werfen konnte, ohne das jeweilige Element zu beschmutzen. Nur der König war göttlich und hatte das Recht auf ein Grab. Die anderen wurden gewaschen und parfümiert und dann auf Türme gelegt, breite, runde, offene Gebäude, damit sie von Raubvögeln gefressen werden konnten. Die Knochen wurden danach in einem zentralen Karner gesammelt. Dieser Brauch wurde in den 70er-Jahren für illegal erklärt.

Ein guter Plan, um den Tag in dieser Stadt aus Erde ausklingen zu lassen, ist der Besuch einer Konditorei, um Baklava zu verkosten, eine köstliche Süßspeise mit Pistazien, Rosenwasser, Zucker, Öl, Kardamom und Mandeln.

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